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Ein vertikaler Garten nimmt Form an


Baufortschritt in Erlangen

Die Bauarbeiten am Neubau der Technischen Chemie der Friedrich Alexander Universität Erlangen schreiten aktuell sichtbar voran. Am südlichen Stadtrand entsteht ein Forschungsbau, der Wissenschaft, Architektur und Landschaft eng miteinander verbindet. Der Entwurf von Doranth Post Architekten setzt auf eine klare Struktur, eine starke räumliche Mitte und prägnante, begrünte Terrassen, die als vertikale Gärten wirken.

Im Inneren werden bereits die räumlichen Qualitäten des späteren Gebäudes spürbar. Das Foyer mit der offenen Wendeltreppe verdeutlicht die vertikale Organisation und führt weiter in den großzügigen Innenhof. In der Gebäudemitte entstehen Aufenthaltsbereiche, Teeküchen und Zonen für Austausch und Zusammenarbeit. Galerieflächen und Terrassen öffnen die Geschosse zum Innenhof und schaffen Orte der Erholung, während die begrünten Vorzonen das Mikroklima verbessern und für natürliche Verschattung sorgen.


Die Obergeschosse mit beidseitig angeordneten Labor- und Bürobereichen entwickeln sich parallel zu den Technikzentralen im Unter- und 4. Obergeschoss. Schritt für Schritt entsteht zudem die feuerverzinkte Bandfassade, die dem Gebäude seine charakteristische, ruhige Außenwirkung verleihen wird.


ERNST² begleitet das Projekt im Auftrag von Doranth Post Architekten in den Leistungsphasen 6–8. Von der Vorbereitung der Vergabe über die Mitwirkung bei der Vergabe bis hin zur laufenden Objektüberwachung sind wir dabei. Der aktuelle Baufortschritt bestätigt die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten und den reibungslosen Ablauf auf der Baustelle.


Wir berichten weiter, sobald der nächste große Meilenstein erreicht ist.