Der Entwurf folgt einem einfachen Prinzip. Therapie und Aufenthalt sind räumlich voneinander getrennt. Für den Alltag der Patientinnen und Patienten entstehen so Orte zum Ankommen, Erholen und Orientieren. Die therapeutischen Angebote liegen gebündelt in eigens dafür vorgesehenen Bereichen, Unterbringung und Aufenthalt sind davon unabhängig organisiert. Wer in der Klinik behandelt wird, kann so zwischen Behandlung und Rückzug wechseln. Auch die Orientierung im Haus wird dadurch klarer. Bei der Gestaltung der Patientenzimmer, der Aufenthaltsbereiche und der Speisebereiche haben wir uns an Hotels orientiert. Die Räume sollen sich möglichst wenig wie ein klassischer Klinikbetrieb anfühlen. Sie sollen Ruhe ermöglichen und Erholung unterstützen, was bei einem Behandlungsangebot für längere Aufenthalte wichtig ist.