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Im Heilbronner Stadtquartier Neckarbogen bildet die Josef Schwarz Schule einen vielschichtigen Bildungs-Campus, der unterschiedliche Schulformen und ergänzende Nutzungen räumlich miteinander verknüpft. Nach den Plänen von Behnisch Architekten entstanden drei pavillonartige Baukörper, die auf einer gemeinsamen Ebene verbunden sind und als zusammenhängendes Ensemble ablesbar werden.


In der Sockelzone liegen die gemeinschaftlichen Funktionen wie Mensa, Aula, Foyer und Sportbereiche. Sie bilden den Mittelpunkt des Campus und strukturieren den Alltag. Darüber entwickeln sich eigenständige Lernbereiche mit differenzierten Raumangeboten, von kleinteiligeren Lernhäusern bis zu offenen Clustern und Lernlandschaften für die weiterführenden Jahrgänge.


Ergänzt wird das schulische Angebot durch ein Internat sowie ein Familienzentrum, das den Campus mit dem umliegenden Quartier verzahnt. Außenräume, Terrassen und Dachflächen werden als Aufenthalts- und Lernorte genutzt und erweitern das Raumgefüge in den Freiraum.


Die Anlage basiert auf einer Holz Hybridbauweise, die Konstruktion, Materialität und Nutzung miteinander verbindet. Ein System aus Brettsperrholz Elementen, Stahlträgern und aussteifenden Kernen ermöglicht flexible Grundrisse und große Spannweiten. Der sichtbare Einsatz von Holz prägt die Atmosphäre der Innenräume und leistet durch CO₂ Speicherung und gute Dämmeigenschaften einen Beitrag zur Energieeffizienz.


Gleichzeitig bleibt die konstruktive Logik im Gebäude ablesbar und wird Teil des architektonischen Ausdrucks. Ergänzt durch eine landschaftlich genutzte Plattform, die die Baukörper verbindet, entsteht ein räumliches Gefüge aus Lernorten, Freiflächen und Dachlandschaften.


Wir waren hier für die Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, sowie die Bauleitung verantwortlich.

Fotos: David Matthiessen