Weiterbauen im Bestand.
Mit dem Abschluss des ersten Bauabschnitts erreicht die Generalsanierung der Berufsschule Kitzingen einen wichtigen Meilenstein. Was lange Zeit vor allem als Baustelle wahrnehmbar war, wird nun in ersten Bereichen als erneuerter Lern- und Aufenthaltsort sichtbar. Zu den fertiggestellten Räumen zählen unter anderem die neue Aula sowie das offene Treppenhaus, die den Charakter des Schulgebäudes bereits deutlich prägen.
Die Berufsschule Kitzingen ist ein zentraler Bildungsstandort für den Landkreis und bildet Fachkräfte in zahlreichen regional relevanten Branchen aus. Entsprechend groß ist die Bedeutung der laufenden Generalsanierung. Ziel der Maßnahme ist es, die in die Jahre gekommenen Gebäude technisch, funktional und energetisch auf einen zukunftsfähigen Stand zu bringen und gleichzeitig den Schulbetrieb während der gesamten Bauzeit aufrechtzuerhalten.
Gerade diese Rahmenbedingungen machen das Projekt besonders anspruchsvoll. Die Arbeiten erfolgen im Bestand und unter laufendem Betrieb, wodurch Planung, Terminsteuerung und Ausführung eng miteinander verzahnt werden müssen. Hinter den nun sichtbaren Ergebnissen stehen zahlreiche Abstimmungen, bauliche Anpassungen und kontinuierliche Qualitätskontrollen, die einen reibungslosen Projektverlauf unterstützen.
Seit April 2024 begleiten wir die Maßnahme in der Objektüberwachung vor Ort als Nachunternehmer der baum kappler architekten gmbh und Junk & Reich Architekten BDA. Zu unseren Aufgaben gehören die Koordination der Gewerke, die Sicherstellung der Ausführungsqualität sowie die Begleitung technischer und organisatorischer Prozesse auf der Baustelle.
Mit dem erfolgreichen Abschluss des ersten Bauabschnitts ist ein wichtiger Schritt geschafft. Gleichzeitig markiert dieser Meilenstein den Beginn der nächsten Projektphase: Die Arbeiten werden nun im zweiten Bauabschnitt fortgeführt, um die umfassende Modernisierung des Schulstandorts konsequent weiterzuführen. Schritt für Schritt entsteht so eine zeitgemäße Lernumgebung, die den Anforderungen der beruflichen Bildung auch in Zukunft gerecht wird und die Bildungsinfrastruktur des Landkreises nachhaltig stärkt.
Fotos: Noah Manuel Ries