Das Projekt in Aalen nimmt Form an
Der Neubau der Integrierten Regionalen Leitstelle Ostwürttemberg schreitet sichtbar voran. Seit dem Spatenstich im Mai 2025 entsteht in direkter Nachbarschaft zum bestehenden Rettungszentrum ein zukunftsweisender Standort, der ab 2028 das Zentrum der regionalen Notfallkoordination bilden soll.
Aktuell befindet sich das Projekt in der Rohbauphase. Die Gründungs- und Fundamentarbeiten sind abgeschlossen. Eine technisch anspruchsvolle Grundlage, die aufgrund besonderer Bodenverhältnisse ein hohes Maß an Planung erforderte. Bis Ende 2026 soll der Rohbau stehen; parallel dazu beginnt bereits Mitte des Jahres der Innenausbau.
Ein besonderer Fokus des Neubaus liegt auf Energieeffizienz und Resilienz. Herzstück des Energiesystems wird ein innovativer Eisspeicher sein, der Wärme und Kälte aus gefrierendem und tauendem Wasser nutzt. Ergänzend kommen Photovoltaikflächen, Solarthermie, automatische Verschattung sowie begrünte Dächer zum Einsatz. Alles ausgerichtet auf einen ressourcenschonenden, dauerhaft stabilen Betrieb.
Auch die technische Ausstattung stellt hohe Anforderungen: Die neue Leitstelle muss rund um die Uhr funktionieren, selbst bei Extremwetter, Stromausfällen oder anderen Krisen. Redundante Systeme, abgesicherte IT-Strukturen und eine enge Vernetzung mit der geplanten Leitstelle in Waiblingen sorgen dafür, dass Notrufannahme und Einsatzkoordination jederzeit gewährleistet bleibt.
Der Entwurf des Stuttgarter Architekturbüros harder stumpfl und schramm freie architekten BDA Part mbB sieht ein Gebäude vor, das sich trotz seiner zentralen Funktionalität harmonisch in das umliegende Quartier einfügt. Wir sind für die Leistungen der LPH 6, 8 und 9 gemäß HOAI zuständig und begleiten somit das Projekt von der Vergabe über die Objektüberwachung bis zum Abschluss
Für die Bevölkerung Ostwürttembergs ist das Projekt ein wichtiger Schritt in Richtung zukunftsfähiger Gefahrenabwehr. Mit modernster Technik, nachhaltiger Energieversorgung und optimalen Arbeitsbedingungen entsteht ein Ort, an dem ab 2028 alle Fäden der regionalen Notfallversorgung zusammenlaufen.